Faszination Gold

Mythos & Geschichte:

Gold ist glänzend.
Gold ist einzigartig. 
Gold vergeht nicht.

Seit 6000 Jahren fasziniert und begeistert uns das gelbe Edelmetall. Durch Ausgrabungen mit anderen kulturellen Gegenständen ist der älteste Fund von Gegenständen um 4000 v. Chr. datiert. 

Gold wurde, ist und wird als Schmuckstück genauso, wie als Währungseinheit, in der Technik und Medizin verwendet. Es hat seit jeher die Menschen verzaubert und fasziniert.

Tutenchamun Totenmaske

Gold ist ein seltener und daher sehr wertvoller Rohstoff. Der Begriff kommt vom indogermanischen Wort „ghel“, das glänzend bedeutet. Gold steht für Licht, ist Symbol für die Sonne und leuchtet so eindringlich wie kein anderes Edelmetall. 

Gold ist sehr schwer, verwittert nicht, ist fast unzerstörbar (Königswasser löst es auf, das ist eine Mischung aus Salz- und Salpetersäure).
Die bis heute geförderte und verwendete Menge Gold entspricht nur einem Würfel mit zirka 20 Meter Seitenlänge. Mit wenigen Gramm als Blattgold  kann ein ganzes Fußballfeld vergoldet werden. 
Gold ist für ein Metall sehr weich und das dehnbarste aller bekannten Metalle. Aus einem kleinen Goldwürfel mit nur einem Kubikzentimeter Volumen kann ein Draht von ungefähr fünfzig Kilometer Länge gezogen werden. Dies wussten schon die Menschen aus der Bronzezeit, die das Gold als sehr dünne Folie verwendetet. 

Gold dient(e) einerseits den Herrschenden und Mächtigen zur Repräsentation und Verfestigung ihrer überlegenen Stellung, andererseits wurde und wird es für kultische und religiöse Zwecke verwendet. Es ist ein Zeichen von Stärke und Licht. Es steht für Gut und Böse. Gold ist ein Mythos. 

In vielen Legenden wurde vom Goldschatz berichtet, wie zum Beispiel: El Dorado (Der Vergoldetet), das Goldene Vlies, die Bundeslade, der Nibelungenschatz, der Schatz des Priamos, König Midas, Piratengold, Más a Tierra.

In der Geschichte war und ist auch immer noch Gold mit ihm Spiel. Schon bei den Expansionskriegen der Römer, den Kreuzzügen, der Eroberung Südamerikas, bei regionalen und weltweiten Wirtschaftskrisen und dem Untergang bedeutender Reiche. Bis heute hat es eine bedeutende Rolle. 

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es dann endgültig populär und dem Volk zugänglich. Jeder, der es sich leisten konnte, kaufte sich ein und trug Gold zur Schau. Noch nie in der Geschichte wurde so viel Gold gefördert wie heute. Das Edelmetall, sei es als Schmuck oder Wertanlage, ist keine exotische Seltenheit mehr. Heute ist der Besitz von Gold so vielen Menschen offen, wie nie zuvor. 

Einsatz als Zahlungsmittel: 

Die ersten Münzen aus Kupfer als Zahlungsmittel wurden bereits im alten China verwendet. Aus Gold setzten es die Sumerer und Ägypter ein. Das erste Münzsystem wurde vom lydischen (heutige Türkei) Herrscher Kroisos (595-547 v. Chr.) aus Gold und Silber eingeführt. Im Mittelalter war Silber Zahlungsmittel.
Erst 1816 wurde in Großbritannien der Goldstandard in der Weltwirtschaft verwendet. Das übrige Europa folgte 1870. Zur Jahrhundertwende (1900) gingen schließlich auch die USA  von einem bimetallischen Silber-Gold-System zum Goldstandard über. Somit war Gold als Weltwährung eingeführt, die als unterschiedliches Papiergeld im Umlauf und durch feste Wechselkurse miteinander verbunden war. Durch den Goldstandard sollte die Freizügigkeit beim Gelddrucken und die damit verbundene Preiseerhöhung vermiden werden. 

Das Ende des Goldstandards wurde bereits im ersten Weltkrieg eingeleitet, als viele Länder aufgrund der Kriegskosten mehr Geld drucken ließen, als Gold vorhanden war. 

Heute spielt Gold zur Gelddeckung keine Rolle mehr. Trotzdem liegen viele Reserven der Länder in Gold in den Lagern der Zentralbanken. Diese dienen vor allem als Rücklage für schwierige Zeiten, um durch den Verkauf des glänzenden Edelmetalls Staatsdefizite zu verringern. 

Gold als Wertanlage:

Um Krisen und Inflation abzufedern ist es wichtig sein Vermögen zu streuen und auch in Edelmetalle zu investieren.
Gold ist dabei eines der wichtigsten krisensicheren Sachwerte. 
Bei der Goldgewinnung wird auch Silber und Platin frei gesetzt. Auch diese beiden, sowie Paladium sind sehr wertvolle Edelmetalle, die für Wertanalgen zum Vermögensaufbau und Inflationsschutz verwendet werden.

Als Edelmetallkaufmann beschäftigt sich Thomas Bonneß seit einiger Zeit mit dem Kauf von Edelmetallen.
Kontakt:
Thomas Bonneß
+43 699 177 63 652

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